Weltweite Vorpremiere des Fiat 500L auf dem Genfer Salon
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Fiat präsentiert vorgestern die ersten offiziellen Pressebilder des Fiat 500L, dem neuen Fiat Modell, das seine Vorpremiere am 6. März 2012 auf dem Genfer Automobilsalon feiert.
500L – das L steht dabei für „Large” – erweitert nach den Abarth-Versionen und der Cabrio-Variante die Modellreihe des Fiat 500. Fiat führt damit eine Markenstrategie weiter, die das Ziel verfolgt, mit einem sich stetig weiter entwickelnden Angebot die Wünsche unterschiedlicher Kundengruppen befriedigen zu können.
Als „L” wird der 500 nicht nur größer, sondern er wächst gemeinsam mit den Ansprüchen der Fiat 500 Fans, denen er durch mehr Raum und Komfort gerecht wird.
Der Fiat 500L bietet das Platzangebot eines MPV und das Fahrgefühl eines kleinen SUV in Verbindung mit den Abmessungen und der Effizienz eines Fahrzeuges aus dem B-Segment. Der neue Fiat Modell trotzt der bekannten Unterscheidung zwischen den verschiedenen Segmenten. Es kombiniert typische Merkmale verschiedener Kategorien, um eine unverwechselbare Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen aus dem B- und C-Segment zu bilden.
Die Marke Fiat beweist mit dem 500L erneut ihre kreative Kraft. Die Verbindung von Funktionalität und Emotion wird hier zum Ausdruck gebracht. Das Ergebnis ist ein viertüriger Fünfsitzer mit den Abmessungen 414 cm Länge, 178 cm Breite und 166 cm Höhe. Der 500L ist die Weiterentwicklung einer Idee, die Fiat mit dem klassischen 600 Multipla, dem Vorläufer der kompakten Großraumlimousinen erfolgreich umgesetzt hat. Hergestellt im Fiat Werk im serbischen Kragujevac, ist der Fiat 500L die erste Wahl für diejenigen, die gleichermaßen Wert legen auf italienischen Stil, Vielseitigkeit, funktionales Design und eine Motorentechnologie, die Maßstäbe hinsichtlich Effizienz setzt. Der Fiat 500L wird im 4. Quartal 2012 in Europa eingeführt, zum Marktstart werden zwei Benzinmotoren (TwinAir und 1.4 Liter) und ein Turbodiesel (1.3 MultiJet II) verfügbar sein gemeinsam mit den innovativsten Technologien der Fiat Gruppe.
stones @ Februar 4, 2012
Audi Q3 ist „Best in Class“ bei den Euro NCAP-Crashtests 2011
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Der Audi Q3 wird von der europäischen Verbraucherschutzinitiative Euro NCAP (New Car Assessment Programme) als Klassenbester in der Kategorie „Small Off-Road 4×4“ ausgezeichnet. Das Modell erhielt mit fünf Sternen die Höchstnote für passive Crashsicherheit. Für den Q3 verzeichneten die Tester für Fahrer wie auch Beifahrer bei Front- und Seitencrash Werte, die dem Auto klar die Bestbewertung von fünf Sternen einbringen. Auch Kinder sind im neuen Audi Q3 sehr gut geschützt. Euro NCAP bewertet unter anderem die Anschnallerinnerung für die Vorder- und insbesondere auch für die Fondsitze. Beide Systeme sind im Audi Q3 serienmäßig an Bord.
Der Partnerschutz gegenüber Fußgängern ist der Marke mit den Vier Ringen ein wichtiges Anliegen. Eine speziell auf diese Anforderung abgestimmte Fahrzeugfront im Q3 hilft bei Kollisionen die Unfallfolgen zu mildern. Entsprechend gut schneidet das Modell im Fußgängerschutz ab.
Gleichfalls fünf Sterne erhielt der Audi A6. Die Ergebnisse für den Erwachsenenschutz im Front- und Seitencrash sowie die Kindersicherheit und der Fußgängerschutz reihen den neuen Audi A6 damit unter die sichersten Fahrzeuge seiner Kategorie ein.
Über die von der Institution bewerteten Maßnahmen hinaus räumt Audi der aktiven Sicherheit höchsten Stellenwert ein. So bietet der Audi A6 mit serienmäßigem Tagfahrlicht und dem optional erhältlichen Nachtsichtassistent mit Fußgängerwarnung ein integrales Fußgängerschutzsystem. Weitere Fahrerassistenzsysteme sind etwa der Audi active lane assist oder das Allwetterlicht mit Gleitender Leuchtweite.
Euro NCAP überprüfte im vergangenen Jahr 53 Autos auf ihre Sicherheit. Bewertet wurden die vier Kategorien Erwachsenensicherheit, Kindersicherheit, Fußgängerschutz und Fahrerassistenzsysteme. Sowohl der Audi Q3 als auch der Audi A6 konnten in diesen Kategorien herausragende Ergebnisse erzielen.
Das 1997 gegründete NCAP Konsortium, das sich aus internationalen Vertretern der europäischen Verkehrsministerien, Automobilclubs, Versicherern und Verbraucherschützern zusammensetzt, untersucht umfassend die Crashperformance neuer Automodelle. Dabei übertreffen die anspruchsvollen Testanforderungen des Euro NCAP deutlich die Vorgaben des europäischen Gesetzgebers.
stones @ Februar 4, 2012
Toyota gibt konsolidierten Absatzplan 2012 bekannt
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Insgesamt hat Toyota im Jahr 2011 7,95 Millionen Fahrzeuge verkauft. Das sind 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Dabei entfallen 7,1 Millionen Fahrzeuge weltweit auf Toyota mit den Marken Toyota, Lexus und Scion. Dies entspricht einem Verlust von 6 Prozent. Der Absatz von Fahrzeugen der Marke Daihatsu sank um 7 Prozent auf 730.000 Autos. Bei Hino waren es mit 120.000 Fahrzeugen 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Ausschlaggebend für das reduzierte Ergebnis in 2011 waren das Erdbeben in Japan sowie die Flut in Thailand. Aufgrund dieser Naturkatastrophen hatte die Produktion in vielen Werken zeitweise ausgesetzt werden müssen.
est @ Februar 3, 2012
Der neue Volkswagen CC: Markteinführung beginnt
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Wolfsburg, 03. Februar 2012 – Bis heute entschieden sich rund um den Globus nahezu 320.000 Menschen für die Limousine mit der Linienführung eines Sportwagens. Mit dem neuen Volkswagen CC debütiert nun ein aufwendiges Update des Business-Fahrzeugs.
So wurde die Front- und Heckpartie analog zur Volkswagen Design-DNA komplett neu gestalteten. Eine edle und dynamische Gesamtanmutung sind das Resultat. Gleiches gilt für die deutlich erweiterte Serienausstattung: Bi-Xenonscheinwerfer, Abbiegelicht sowie ebenfalls neu entworfene LED-Rückleuchten sind ab Werk enthalten. Auch Müdigkeitserkennung, das Radio-CD-System RCD 310, Edelstahl-Einstiegsleisten und Komfortkopfstützen mit zusätzlicher Längseinstellung sind in Deutschland, ebenso wie das Multifunktionslederlenkrad, Teil der Serienausstattung. Darüber hinaus halten in den Volkswagen CC neue Assistenzsysteme Einzug. Hierzu zählen optionale Technologien wie der erstmals eingesetzte Side Assist Plus (warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel und unterstützt den Fahrer via Lenkeingriff), der Dynamic Light Assist (automatische Fernlichtregulierung) und die kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung.
Angetrieben von innovativen Benzin- und Dieseldirekteinspritzern gehen sämtliche Motoren sehr effizient zu Werke. Dabei reicht das Leistungsspektrum von 103 kW / 140 PS bis 220 kW / 300 PS. Alle Motoren sind grundsätzlich mit Rekuperation ausgerüstet. Im Fall der TDI-Motoren ist Start-Stopp serienmäßig und mit DSG ist bei den Diesel-Aggregaten zudem eine Freilauffunktion an Bord, die den Motor auskuppelt, sobald der Fahrer vom Gas geht. So konnten beim beliebten 140-PS-TDI die Verbrauchswerte verbessert werden: Mit manuellem 6-Gang-Getriebe lediglich 4,7 l/100 km (analog 125 g/km CO2). Als BlueTDI wird der neue CC zudem bereits heute den erst ab Herbst 2014 greifenden Grenzwerten der Euro-6-Norm gerecht. Der neue Volkswagen CC ist ab sofort in Deutschland zu Preisen ab 31.800 Euro erhältlich. Und ab Ende Februar in ganz Europa im Handel. Noch im Frühjahr wird der Volkswagen weltweit und damit auch in Amerika, Russland und Asien durchstarten.
est @ Februar 3, 2012
Volkswagen Jetta ist das “Auto der Vernunft 2012”
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Wolfsburg/Berlin, 03. Februar 2012 – Mit der Wahl zum “Auto der Vernunft 2012” erhielt der Jetta von Volkswagen gestern Abend in Berlin eine weitere Auszeichnung: Nachdem er bereits im letzten Jahr mit dem Top Safety Pick des amerikanischen Insurance Institute of Highway Safety und dem GOOD DESIGNTM Award des Chicago Athenaeum geehrt wurde, ging jetzt nun auch der Leserpreis der Zeitschriften Guter Rat und Super Illu an den Jetta.
Den Preis nahm Matthias Becker, Leiter Marketing für den Vertrieb Deutschland, von Chefredakteur Werner Zedler entgegen. „Der Jetta ist die erfolgreichste Limousine aller europäischen Marken in Amerika. Mehr noch: Mit 11 Millionen verkauften Exemplaren ist er weltweit ein Bestseller. Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung unserer Arbeit”.
Zum zwölften Mal wurde der Preis der Leser in den drei Kategorien „Kompakt”, „Limousine” und „Kombi/Van” verliehen. In den vergangenen Jahren hatten bereits die Volkswagen Modelle Polo (2010), Golf Variant (2008), Touran (2004) und New Beetle Cabrio (2003) die Auszeichnung „Auto der Vernunft” erhalten.
est @ Februar 3, 2012
Der neue Ford Focus ist das „Auto der Vernunft 2012“
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KÖLN, 2. Februar 2012 – Der Ford Focus ist „Auto der Vernunft 2012“ in der Kategorie „Kompakt“ und setzte sich damit gegen elf Mitbewerber in diesem Segment durch. 4,8 Millionen Leserinnen und Leser der Zeitschriften „Guter Rat“ und „SUPERillu“ waren im November und Dezember 2011 aufgefordert worden, das „Auto der Vernunft“ in den drei Kategorien „Kompakt“, „Limousine“ und „Kombi/Van“ zu wählen. Insgesamt standen 32 Kfz-Modelle zur Wahl, alles Neuerscheinungen des Jahres 2011 – darunter der neue Ford Focus, der seit Mitte 2011 in Deutschland auf dem Markt ist. Wolfgang Booms, Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH, nahm die Auszeichnung heute Abend bei der feierlichen Preisverleihung im Meilenwerk in Berlin aus den Händen von „Gute Rat“-Chefredakteur Werner Zedler entgegen. Die Leserinnen und Leser der Burda-Titel „Guter Rat“ und „SUPERillu“ entschieden über Autos, die nach ökologischen, ökonomischen und sicherheitstechnischen Kriterien besonders fortschrittlich sind.
stones @ Februar 3, 2012
Toyota Yaris Hybrid mit intelligenten Packaging
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Köln. Die Einführung des neuen Toyota Yaris Hybrid bringt erstmals die zukunftweisende Technik serienmäßig in einen Kleinwagen. Der leise, effiziente und emissionsarme Hybridantrieb erfordert keinerlei Kompromisse bei der Praktikabilität des Kleinwagens – dem durchdachten Packaging sei Dank.Der Yaris Hybrid ist mit einer neu entwickelten, 100 PS starken Kombination aus Benzin- und Elektromotor ausgerüstet; das Antriebssystem verspricht Klassenbestwerte im Hinblick auf CO2-, NOX- und Partikelemissionen sowie minimalen Kraftstoffverbrauch und geringe Betriebskosten. Der Yaris ist neben dem Auris der zweite Vollhybrid der in Europa produziert wird.
Der Antriebsstrang ist der kompakteste und leichteste aller bisher bei Toyota eingesetzten Vollhybridsysteme. Durch intensive Forschung und Entwicklung konnte Toyota sicherstellen, dass die funktionalen Tugenden, die zu den klassischen Stärken der Kleinwagen-Baureihe gehören, auch im Yaris Hybrid ohne Einschränkungen verfügbar sind. So blieben das Platzangebot im Innenraum und das Kofferraumvolumen im Vergleich zum konventionell angetriebenen Yaris unverändert.
Der neu entwickelte, nach dem Atkinson-Zyklus arbeitende 1,5-Liter-Benzinmotor ist 16,5 Kilogramm leichter als das 1,8-Liter-Aggregat, das im Auris Hybrid zum Einsatz kommt. An Gewicht und Größe wurde auch bei weiteren Schlüsselkomponenten des Hybridantriebs Feinschliff betrieben. Im Vergleich zum Auris Hybrid ist die Leistungsregeleinheit für die E-Maschinen um zwölf Prozent kleiner geworden. Die Antriebseinheit mit den beiden Motor/Generatoren wurde um sechs Prozent verkleinert und wiegt nun 11 Kilogramm weniger. Der Hauptgrund dafür liegt an der neu konstruierten und damit 20 Prozent kompakteren E-Maschine des Yaris. Besondere Aufmerksamkeit galt auch der Anordnung und Größe der Nickel-Metallhydrid-Batterie und des Kraftstofftanks. Beide Komponenten wurden daher platzsparend unterhalb der Rücksitzbank untergebracht um das Platzangebot für die hinteren Passagiere und das Kofferraumvolumen in vollem Umfang zu bewahren.
est @ Februar 3, 2012
Auf Schatzsuche mit Volkswagen Classic Parts
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Wolfsburg, 03. Februar 2012 – Welcher Oldtimerfreund träumt nicht davon, einen längst vergessenen Klassiker aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken? Bei der ersten Oldtimermesse des neuen Jahres dreht sich vom 3. bis 5. Februar alles um solch unberührte Originale. Volkswagen Classic Parts ist 2012 erstmals bei der Bremen Classic Motorshow präsent und nimmt die Messebesucher mit auf Schatzsuche. Highlight auf dem Stand in Halle 5 ist ein „Brezelkäfer” von 1949 im unrestaurierten Originalzustand, der fast vier Jahrzehnte in einer Scheune schlummerte. Er passt damit perfekt zur exquisiten Sonderschau der Messe Bremen, die unter dem Motto „unberührte Originale” zehn Preziosen aus der legendären „Collection Schlumpf” präsentiert. Wie diese besticht der Käfer durch seinen nahezu unverfälschten, historisch gewachsenen Zustand. Den faszinierenden Charme eines solchen „Scheunenfundes” können Besucher der Oldtimermesse aus nächster Nähe erleben.
Auch zu einem anderen sensationellen Fund gibt es in Bremen Neuigkeiten: In Paraguay hat Volkswagen Classic Parts zur Freude aller Oldtimerliebhaber einen wahren Schatz aufgespürt. Der lokale Volkswagen Importeur Diesa hatte dort seit 1953 Ersatzteile gelagert, die hierzulande längst nicht mehr erhältlich waren: Getriebekomponenten für Uralt-Käfer, Vorderachsen für den frühen Bulli oder Zierleisten für den K 70 – alles in allem rund 2000 verschiedene Positionen. Diese Raritäten holt Volkswagen Classic Parts nun nach Europa und präsentiert auf der Bremen Classic Motorshow sehenswerte Details der einmaligen Schatzsuche. Derart unberührte Originalteile finden schließlich selbst die Wolfsburger Ersatzteilexperten nicht jeden Tag!
est @ Februar 3, 2012
Tour de France: car2go startet mit 200 Fahrzeugen in Lyon
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Lyon – Die car2go Europe GmbH, ein Joint Venture zwischen der car2go GmbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Daimler AG, und Europcar, dem führenden Fahrzeugvermieter in Europa, startete heute den Betrieb in Lyon. Damit steht den Bewohnern der drittgrößten französischen Stadt eine Flotte von 200 emissionsarmen smart fortwo zur Verfügung. Als weltweit erstes Mobilitätsprogramm mit maximaler Flexibilität und ohne feste Mietstationen, bietet car2go seinen Kunden die Möglichkeit, jederzeit und überall spontan Fahrzeuge zu mieten, ohne vorab Zeitpunkt oder Ort der Rückgabe festlegen zu müssen.est @ Februar 1, 2012
Beginn einer neuen Ära: Volkswagen führt Modularen Querbaukasten (MQB) ein
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Wolfsburg, 01. Februar 2012 – Der Volkswagen Konzern wird in diesem Jahr für die Marken Volkswagen, Audi, ŠKODA und SEAT den Modularen Querbaukasten, kurz MQB genannt, einführen. Hinter dem Kürzel MQB verbirgt sich im Hinblick auf die Konstruktion und Produktion künftiger Automobile mit vorn quer eingebauten Motoren ein Wendepunkt.
Hintergrund: Bestandteil des Modularen Querbaukastens ist eine flexible Fahrzeug-architektur, bei der konzeptbestimmende Abmessungen wie Radstände, Spurbreiten, Rädergröße und Sitzposition im Konzern abgestimmt und variabel sind. Andere Abmessungen wie der Abstand der Pedalerie zur Radmitte sind immer gleich und ermöglichen eine einheitliche Vorderwagensystematik. Der MQB erstreckt sich dabei über die Segmente A0 bis B. Bei Volkswagen sind das zum Beispiel die Modelle Polo, Beetle, Golf, Scirocco, Jetta, Tiguan, Touran, Sharan, Passat und Volkswagen CC. All diese Modelle können künftig – trotz unterschiedlicher Radstände und Spurbreiten – theoretisch auf der gleichen Fertigungslinie gebaut werden. Ebenso wird es möglich sein, Modelle verschiedener Marken, die auf der MQB-Architektur basieren, gemeinsam zu produzieren. Die ersten neuen Fahrzeuge, die auf der Basis des MQB entstehen, werden der Nachfolger des Audi A3 und der nächste Golf sein.
Eines der hervorstechenden Merkmale des Modularen Querbaukastens ist die einheitliche Einbaulage aller Motoren. Eine zentrale Rolle übernehmen dabei der in die MQB-Strategie integrierte Modulare Ottomotorbaukasten (MOB) und der Modulare Dieselmotorbaukasten (MDB). Der MOB umfasst die neu entwickelte Motorenreihe EA211 (40 kW / 60 PS bis 110 kW / 150 PS) – zum Spektrum gehören hier die weltweit ersten Vierzylinder mit Zylinderabschaltung (ACT). Für den MDB wurden die Motoren der Reihe EA288 (66 kW / 90 PS bis 140 kW / 190 PS) ebenfalls neu entwickelt. Unter dem Strich wird der Konzern die Motor- und Getriebe-Varianten im MQB-System durch die neuen Aggregate-Familien um rund 90 Prozent reduzieren, ohne jeglichen Nachteil. Im Gegenteil: Der MQB macht es möglich, neben den konventionellen Verbrennungsmotoren auch alle gängigen alternativen Antriebe in identischer Einbaulage ohne Einschränkungen darzustellen – von Erdgas- über Hybridversionen bis hin zum rein elektrischen Antrieb. Den hat Volkswagen im Bereich des MQB bereits für das Jahr 2013 im dann neuen Golf Blue-e-Motion angekündigt.
Mit dem MQB eröffnet sich für den Volkswagen Konzern die Möglichkeit, langfristig und weltweit mehr denn je Volumen- und Nischenmodelle von höchster Qualität zu extrem wettbewerbsfähigen Kosten herstellen zu können – individuell zugeschnitten auf die Erfordernisse unterschiedlichster Märkte wie Europa, China und Amerika, aber auch auf Schwellenländer wie Indien. Parallel wird der Volkswagen Konzern mit der Einführung der ersten MQB-Baureihen die Fahrzeuggewichte und damit den Verbrauch signifikant reduzieren und einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Außerdem werden insgesamt 20 Innovationen auf den Gebieten Sicherheit und Infotainment eingeführt, die bis dahin höheren Fahrzeugsegmenten vorbehalten waren. Hierzu gehört die neue Multikollisionsbremse; sie hilft durch eine automatisch eingeleitete Bremsung, nach dem ersten Aufprall die Intensität weiterer Unfälle zu mindern. Der ADAC hat das System soeben mit dem “Gelben Engel” für Innovationen ausgezeichnet. Die Multikollisionsbremse wird in der nächsten Audi A3- und Golf-Generation serienmäßig an Bord sein.
Innerhalb des Konzerns ergänzt der unter Federführung der Marke Volkswagen entwickelte MQB den von Audi verantworteten Modularen Längsbaukasten (MLB), den Modularen Standardantriebsbaukasten (MSB) mit Porsche als Kompetenzzentrum und die „New Small Family” mit dem Volkswagen up!, SEAT Mii und ŠKODA Citigo als kompakteste Fahrzeugbaureihe.
Die wegweisende Bedeutung der Baukasten-Strategie und das damit realisierte Innovationspotential dieser neuen Fahrzeug- und Produktionsarchitektur spiegeln sich unter anderem in der Tatsache wider, dass Volkswagen mit dem Modularen Querbaukasten als einer von fünf Finalisten für den „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft – Erster Innovationspreis der Welt®” nominiert worden ist. Der renommierte Award wird seit 1980 alljährlich vom Wirtschaftsclub Rhein-Main und seit 2011 zusammen mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für herausragende technische, wissenschaftliche und geistige Errungenschaften ausgeschrieben. Am 11. Februar werden die Preisträger im Palais Thurn und Taxis in Frankfurt von Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, ausgezeichnet.
est @ Februar 1, 2012








