Archive für die ‘VW’ Kategorie

Nationales Förderprojekt FAMOS präsentiert innovative karten- und ortungsbasierte Fahrerassistenzsysteme

Dienstag, Februar 7th, 2012

Wolfsburg / Braunschweig, 07. Februar 2012 – Die begrenzte Sichtweite der Fahrzeugsensorik bedeutet eine wesentliche Einschränkung heutiger Fahrerassistenzsysteme. Geht es jedoch nach den Forschern des von der Volkswagen Konzernforschung koordinierten Konsortiums FAMOS, wird sich das bald ändern: Zukünftige Systeme sollen eine sehr präzise Vorausschau über die Verkehrslage, den genauen Straßenverlauf und die Streckentopographie verschaffen. Damit gelingt es, den Fahrer zu entlasten, frühzeitig über potenzielle Risiken auf der vorausliegenden Strecke zu informieren, die Verkehrseffizienz zu steigern und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Das Forschungskonsortium FAMOS (Galileo for Future AutoMOtive Systems) hat heute in Braunschweig innovative Fahrerassistenzsysteme der Zukunft präsentiert: „Green Driving” erweitert beispielsweise das ACC (Geschwindigkeitsregelanlage mit „automatischer Distanzregelung) zu einer intelligenten Fahrzeuglängsführung. Durch die vorausschauende Anpassung der Geschwindigkeit sind Kraftstoffeinsparungen von über 10% möglich. Der sogenannte „Ein- und Ausfädelassistent” unterstützt und entlastet den Fahrer hingegen an Auf- und Abfahrten der Autobahn.

Möglich wurde die neue Art des vorausschauenden Fahrens durch eine intelligente Vernetzung von Fahrzeug- und Umfeldsensoren mit einer erweiterten Ortungsfusion: Durch neu entwickelte Galileo/GPS-Mehrfrequenz-Empfänger, in Kombination mit der gemessenen Absolutposition des Fahrzeuges, wird zunächst ein genauer und verlässlicher Standort des Fahrzeuges errechnet. Kartenbasierte Informationen wie beispielsweise Verkehrszeichen, Kreuzungen, die Topografie oder vorhandene Kurven entlang der Route werden anschließend genutzt, um situativ notwendige, vorausschauende Fahrmanöver einzuleiten.

Neben der Volkswagen AG als Projektkoordintor beteiligen sich folgende Partner an dem innovativen Fahrassistenzsystemprojekt FAMOS : Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Institut für Flugführung (IFF) der TU Braunschweig, Abteilung für Psychologie, Methodenlehre und Biopsychologie (IPMB) der TU Braunschweig, Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik (IVA) der TU Braunschweig, IMST GmbH, NavCert GmbH und OECON Products & Services GmbH. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Gläserne Manufaktur bekennt sich zu Toleranz und Vielfalt

Dienstag, Februar 7th, 2012

Dresden, 07. Februar 2012 – Volkswagen steht für eine offene, freie und demokratische Gesellschaft. Diesen Grundsatz unterstreicht die Gläserne Manufaktur in Dresden mit einem 16 Meter hohen Plakat, das ab heute an ihrer Westfassade hängt. Besonders mit Blick auf die Historie der sächsischen Landeshauptstadt setzt der Volkswagen Standort damit ein klares Zeichen.

„Aufgrund der intensiven Verbundenheit mit dem Freistaat Sachsen und der starken Identifikation mit dem Standort Dresden wollen wir in diesen Tagen ein eindeutiges Signal geben”, erläutert Hans-Joachim Rothenpieler die Maßnahme. Der Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Sachsen GmbH ergänzt: „Vielfalt, Toleranz und respektvoller Umgang miteinander gehören zu den Leitlinien unserer Unternehmenskultur.”

Für den Betriebsratsvorsitzenden Ullrich Jentzsch „sind partnerschaftliches und aufgeschlossenes Verhalten der Belegschaft selbstverständliche Grundwerte bei der täglichen Arbeit und Voraussetzung für den gemeinsamen Erfolg.”

Internationalität und Vielfalt prägen die Gläserne Manufaktur: Der hier gefertigte Phaeton wird auf 45 Märkten angeboten. Mehr als eine Million Besucher aus aller Welt waren inzwischen zu Gast. Die Besucherführungen werden in 14 Fremdsprachen angeboten.

Volkswagen übergibt Touran HyMotion der zweiten Generation an das Wolfsburger Automuseum

Montag, Februar 6th, 2012

Wolfsburg, 06. Februar 2012 – In den kommenden Tagen wird Volkswagen einen blauen Touran HyMotion, der in Kalifornien und Berlin in Flottenversuchen eingesetzt wurde, an das Volkswagen Automuseum in der Dieselstraße in Wolfsburg übergeben.

Der Touran der zweiten Generation ist mittlerweile durch die dritte Generation Brennstoffzellenfahrzeuge, wie zum Beispiel den Tiguan HyMotion, ersetzt worden. Diese Fahrzeuge werden zurzeit in Berlin im Alltagsgebrauch erprobt. Mit seinem 80 kW starken Elektromotor sorgte der Touran HyMotion, der mit 1,9 Kilogramm Wasserstoff bei 350 bar betankt wurde, für einen druckvollen Vortrieb. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 140 km/h. Im Jahr 2005 nahm der Touran an der California Fuel Cell Partnership (CaFCP) Road Rally teil, begleitete 2006 u.a. den “Volkswagen Wissenschaftslauf” von Dresden nach Braunschweig und war über Jahre in Berlin in der Flotte der Clean Energy Partnership (CEP) im Einsatz.

Der Erste seiner Art

Montag, Februar 6th, 2012

Wolfsburg, 06. Februar 2012 – Seit Dezember 2011 ist der Volkswagen up! auf dem Markt und demonstriert eindrucksvoll, wie groß ein Kleinwagen auftrumpfen kann. Zum Beispiel mit zahlreichen Auszeichnungen – zuletzt erhielt er von der europäischen Verbraucherschutz Organisation Euro NCAP fünf Sterne für sein umfangreiches Sicherheitskonzept und den Titel „Car of the Year“ bei den „What Car? Awards 2012“ verliehen. Damit ist der up! der vorläufige Höhepunkt einer Tradition, die bei Volkswagen bereits in den 1950er Jahren ihren Anfang nahm – mit der Entwicklung eines Prototypen mit dem sachlichen Namen EA 48.

Der EA 48 überraschte in den 1950er Jahren mit einem für damalige Verhältnisse revolutionären Technik-Package – und war damit seiner Zeit weit voraus. Noch heute sind viele innovative Details dieses Prototyps in allen Kompaktklassewagen selbstverständlich.

Der “Entwicklungsauftrag 48″ war nicht nur die erste Wolfsburger Kleinwagenkonstruktion, sondern auch das erste vollständig in Eigenregie entwickelte Fahrzeug. Obwohl der Käfer bereits seinen Siegeszug angetreten hatte, wollte Volkswagen auch den Markt unterhalb des Bestsellers bedienen: Die Bedeutung von Klein- und Kleinstwagen wurde in Deutschland in der ersten Hälfte der 1950er Jahre immer größer.

Der von Entwicklungsingenieur Heinrich Seibt vorgegebene Masterplan für den EA 48 liest sich noch heute zeitgemäß: kompakte Abmessungen bei höchstmöglichem Nutzwert, vier Sitze, Frontantrieb. Zudem sollte der kleine Volkswagen wie sein größerer Bruder hohe Qualität bieten und sich damit vom Start weg von der angepeilten Konkurrenz abheben. Gewagt waren diese Vorgaben zweifellos, stellten sie doch das Gegenteil des Käfer-Layouts mit Heckmotor und Heckantrieb dar.

Der kleine Viersitzer trumpfte mit zahlreichen geradezu revolutionären Details auf. So besaß er als erster frontgetriebener Kleinwagen überhaupt ein Schrägheck: ein Gestaltungsmerkmal, das sich erst in den 1970er Jahren endgültig durchsetzte und damals die Antwort der Stylisten auf die Vorgabe war, auf kleinstem Raum maximale Raumökonomie zu erzielen. Ebenfalls zukunftsweisend: die selbsttragende Pontonkarosserie und die kleinen 13-Zoll-Räder, die bei Continental speziell für den Prototyp angefertigt wurden. So entstand ein kleines Raumwunder, dessen Innenmaße die der Wettbewerber deutlich übertraf.

Der spätere Volkswagen Transporter-Entwickler Gustav Mayer gab dem EA 48 eine weitere Innovation mit auf den Weg: Ihm gelang es erstmals, das platzsparende McPherson-Prinzip mit Frontantrieb und dessen Lenkmechanismus zu kombinieren.

Heute steckt die Kombination aus Schraubenfeder, Stoßdämpfer und Querlenker in nahezu allen Fahrzeugen mit Frontantrieb.

Beim Motor verließ man sich auf Bewährtes: Der vorn eingebaute Zweizylinder-Boxer erwies sich auf den ersten Blick als halbiertes Käfer-Herz. Seine Leistung wurde in den Testprotokollen als absolut ausreichend bezeichnet – der relativ leichtgewichtige EA 48 verfügte über ein ausgezeichnetes Leistungsgewicht. Die Fahreigenschaften des kompakten Meilensteins beurteilten die Piloten bei den internen Testfahrten als sportlich, das Handling erhielt herausragende Noten.

So sehr der EA 48 seiner Zeit auch voraus war – er ging nie in Serie. Seine Marktchancen wurden als zu gering eingeschätzt, zudem sollten die vorhandenen Produktionskapazitäten ausschließlich für den auch im Export immer erfolgreicheren Käfer genutzt werden. Dennoch: Der EA 48 ist der Erste seiner Art – und als Meilenstein der Volkswagen Produkthistorie der Vorläufer aller späteren frontgetriebenen Volkswagen Kompaktwagen.

Fast 60 Jahre später: Im Gegensatz zum EA 48 ist der up! genau das richtige Auto zur richtigen Zeit. Seine Technik ist innovativ, sein Raumangebot verblüfft, sein Design begeistert – der up! setzt neue Maßstäbe in der Klasse der Kleinwagen. Und hat damit zumindest eine Eigenschaft von seinem Urahn aus den 50er Jahren geerbt: den revolutionären Geist.

Die ganze Geschichte zum EA 48 können Sie jetzt online bei Volkswagen Classic lesen: volkswagen-classic.de/magazin

Der neue Volkswagen CC: Markteinführung beginnt

Freitag, Februar 3rd, 2012

Wolfsburg, 03. Februar 2012 – Bis heute entschieden sich rund um den Globus nahezu 320.000 Menschen für die Limousine mit der Linienführung eines Sportwagens. Mit dem neuen Volkswagen CC debütiert nun ein aufwendiges Update des Business-Fahrzeugs.

Der neue Volkswagen CCSo wurde die Front- und Heckpartie analog zur Volkswagen Design-DNA komplett neu gestalteten. Eine edle und dynamische Gesamtanmutung sind das Resultat. Gleiches gilt für die deutlich erweiterte Serienausstattung: Bi-Xenonscheinwerfer, Abbiegelicht sowie ebenfalls neu entworfene LED-Rückleuchten sind ab Werk enthalten. Auch Müdigkeitserkennung, das Radio-CD-System RCD 310, Edelstahl-Einstiegsleisten und Komfortkopfstützen mit zusätzlicher Längseinstellung sind in Deutschland, ebenso wie das Multifunktionslederlenkrad, Teil der Serienausstattung. Darüber hinaus halten in den Volkswagen CC neue Assistenzsysteme Einzug. Hierzu zählen optionale Technologien wie der erstmals eingesetzte Side Assist Plus (warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel und unterstützt den Fahrer via Lenkeingriff), der Dynamic Light Assist (automatische Fernlichtregulierung) und die kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung.

Angetrieben von innovativen Benzin- und Dieseldirekteinspritzern gehen sämtliche Motoren sehr effizient zu Werke. Dabei reicht das Leistungsspektrum von 103 kW / 140 PS bis 220 kW / 300 PS. Alle Motoren sind grundsätzlich mit Rekuperation ausgerüstet. Im Fall der TDI-Motoren ist Start-Stopp serienmäßig und mit DSG ist bei den Diesel-Aggregaten zudem eine Freilauffunktion an Bord, die den Motor auskuppelt, sobald der Fahrer vom Gas geht. So konnten beim beliebten 140-PS-TDI die Verbrauchswerte verbessert werden: Mit manuellem 6-Gang-Getriebe lediglich 4,7 l/100 km (analog 125 g/km CO2). Als BlueTDI wird der neue CC zudem bereits heute den erst ab Herbst 2014 greifenden Grenzwerten der Euro-6-Norm gerecht. Der neue Volkswagen CC ist ab sofort in Deutschland zu Preisen ab 31.800 Euro erhältlich. Und ab Ende Februar in ganz Europa im Handel. Noch im Frühjahr wird der Volkswagen weltweit und damit auch in Amerika, Russland und Asien durchstarten.

Volkswagen Jetta ist das “Auto der Vernunft 2012”

Freitag, Februar 3rd, 2012

Wolfsburg/Berlin, 03. Februar 2012 – Mit der Wahl zum “Auto der Vernunft 2012” erhielt der Jetta von Volkswagen gestern Abend in Berlin eine weitere Auszeichnung: Nachdem er bereits im letzten Jahr mit dem Top Safety Pick des amerikanischen Insurance Institute of Highway Safety und dem GOOD DESIGNTM Award des Chicago Athenaeum geehrt wurde, ging jetzt nun auch der Leserpreis der Zeitschriften Guter Rat und Super Illu an den Jetta.

Den Preis nahm Matthias Becker, Leiter Marketing für den Vertrieb Deutschland, von Chefredakteur Werner Zedler entgegen. „Der Jetta ist die erfolgreichste Limousine aller europäischen Marken in Amerika. Mehr noch: Mit 11 Millionen verkauften Exemplaren ist er weltweit ein Bestseller. Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung unserer Arbeit”.

Zum zwölften Mal wurde der Preis der Leser in den drei Kategorien „Kompakt”, „Limousine” und „Kombi/Van” verliehen. In den vergangenen Jahren hatten bereits die Volkswagen Modelle Polo (2010), Golf Variant (2008), Touran (2004) und New Beetle Cabrio (2003) die Auszeichnung „Auto der Vernunft” erhalten.

Auf Schatzsuche mit Volkswagen Classic Parts

Freitag, Februar 3rd, 2012

Wolfsburg, 03. Februar 2012 – Welcher Oldtimerfreund träumt nicht davon, einen längst vergessenen Klassiker aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken? Bei der ersten Oldtimermesse des neuen Jahres dreht sich vom 3. bis 5. Februar alles um solch unberührte Originale. Volkswagen Classic Parts ist 2012 erstmals bei der Bremen Classic Motorshow präsent und nimmt die Messebesucher mit auf Schatzsuche. Highlight auf dem Stand in Halle 5 ist ein „Brezelkäfer” von 1949 im unrestaurierten Originalzustand, der fast vier Jahrzehnte in einer Scheune schlummerte. Er passt damit perfekt zur exquisiten Sonderschau der Messe Bremen, die unter dem Motto „unberührte Originale” zehn Preziosen aus der legendären „Collection Schlumpf” präsentiert. Wie diese besticht der Käfer durch seinen nahezu unverfälschten, historisch gewachsenen Zustand. Den faszinierenden Charme eines solchen „Scheunenfundes” können Besucher der Oldtimermesse aus nächster Nähe erleben.

Auch zu einem anderen sensationellen Fund gibt es in Bremen Neuigkeiten: In Paraguay hat Volkswagen Classic Parts zur Freude aller Oldtimerliebhaber einen wahren Schatz aufgespürt. Der lokale Volkswagen Importeur Diesa hatte dort seit 1953 Ersatzteile gelagert, die hierzulande längst nicht mehr erhältlich waren: Getriebekomponenten für Uralt-Käfer, Vorderachsen für den frühen Bulli oder Zierleisten für den K 70 – alles in allem rund 2000 verschiedene Positionen. Diese Raritäten holt Volkswagen Classic Parts nun nach Europa und präsentiert auf der Bremen Classic Motorshow sehenswerte Details der einmaligen Schatzsuche. Derart unberührte Originalteile finden schließlich selbst die Wolfsburger Ersatzteilexperten nicht jeden Tag!

Beginn einer neuen Ära: Volkswagen führt Modularen Querbaukasten (MQB) ein

Mittwoch, Februar 1st, 2012

Wolfsburg, 01. Februar 2012 – Der Volkswagen Konzern wird in diesem Jahr für die Marken Volkswagen, Audi, ŠKODA und SEAT den Modularen Querbaukasten, kurz MQB genannt, einführen. Hinter dem Kürzel MQB verbirgt sich im Hinblick auf die Konstruktion und Produktion künftiger Automobile mit vorn quer eingebauten Motoren ein Wendepunkt.

Hintergrund: Bestandteil des Modularen Querbaukastens ist eine flexible Fahrzeug-architektur, bei der konzeptbestimmende Abmessungen wie Radstände, Spurbreiten, Rädergröße und Sitzposition im Konzern abgestimmt und variabel sind. Andere Abmessungen wie der Abstand der Pedalerie zur Radmitte sind immer gleich und ermöglichen eine einheitliche Vorderwagensystematik. Der MQB erstreckt sich dabei über die Segmente A0 bis B. Bei Volkswagen sind das zum Beispiel die Modelle Polo, Beetle, Golf, Scirocco, Jetta, Tiguan, Touran, Sharan, Passat und Volkswagen CC. All diese Modelle können künftig – trotz unterschiedlicher Radstände und Spurbreiten – theoretisch auf der gleichen Fertigungslinie gebaut werden. Ebenso wird es möglich sein, Modelle verschiedener Marken, die auf der MQB-Architektur basieren, gemeinsam zu produzieren. Die ersten neuen Fahrzeuge, die auf der Basis des MQB entstehen, werden der Nachfolger des Audi A3 und der nächste Golf sein.

Eines der hervorstechenden Merkmale des Modularen Querbaukastens ist die einheitliche Einbaulage aller Motoren. Eine zentrale Rolle übernehmen dabei der in die MQB-Strategie integrierte Modulare Ottomotorbaukasten (MOB) und der Modulare Dieselmotorbaukasten (MDB). Der MOB umfasst die neu entwickelte Motorenreihe EA211 (40 kW / 60 PS bis 110 kW / 150 PS) – zum Spektrum gehören hier die weltweit ersten Vierzylinder mit Zylinderabschaltung (ACT). Für den MDB wurden die Motoren der Reihe EA288 (66 kW / 90 PS bis 140 kW / 190 PS) ebenfalls neu entwickelt. Unter dem Strich wird der Konzern die Motor- und Getriebe-Varianten im MQB-System durch die neuen Aggregate-Familien um rund 90 Prozent reduzieren, ohne jeglichen Nachteil. Im Gegenteil: Der MQB macht es möglich, neben den konventionellen Verbrennungsmotoren auch alle gängigen alternativen Antriebe in identischer Einbaulage ohne Einschränkungen darzustellen – von Erdgas- über Hybridversionen bis hin zum rein elektrischen Antrieb. Den hat Volkswagen im Bereich des MQB bereits für das Jahr 2013 im dann neuen Golf Blue-e-Motion angekündigt.

Mit dem MQB eröffnet sich für den Volkswagen Konzern die Möglichkeit, langfristig und weltweit mehr denn je Volumen- und Nischenmodelle von höchster Qualität zu extrem wettbewerbsfähigen Kosten herstellen zu können – individuell zugeschnitten auf die Erfordernisse unterschiedlichster Märkte wie Europa, China und Amerika, aber auch auf Schwellenländer wie Indien. Parallel wird der Volkswagen Konzern mit der Einführung der ersten MQB-Baureihen die Fahrzeuggewichte und damit den Verbrauch signifikant reduzieren und einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Außerdem werden insgesamt 20 Innovationen auf den Gebieten Sicherheit und Infotainment eingeführt, die bis dahin höheren Fahrzeugsegmenten vorbehalten waren. Hierzu gehört die neue Multikollisionsbremse; sie hilft durch eine automatisch eingeleitete Bremsung, nach dem ersten Aufprall die Intensität weiterer Unfälle zu mindern. Der ADAC hat das System soeben mit dem “Gelben Engel” für Innovationen ausgezeichnet. Die Multikollisionsbremse wird in der nächsten Audi A3- und Golf-Generation serienmäßig an Bord sein.

Innerhalb des Konzerns ergänzt der unter Federführung der Marke Volkswagen entwickelte MQB den von Audi verantworteten Modularen Längsbaukasten (MLB), den Modularen Standardantriebsbaukasten (MSB) mit Porsche als Kompetenzzentrum und die „New Small Family” mit dem Volkswagen up!, SEAT Mii und ŠKODA Citigo als kompakteste Fahrzeugbaureihe.

Die wegweisende Bedeutung der Baukasten-Strategie und das damit realisierte Innovationspotential dieser neuen Fahrzeug- und Produktionsarchitektur spiegeln sich unter anderem in der Tatsache wider, dass Volkswagen mit dem Modularen Querbaukasten als einer von fünf Finalisten für den „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft – Erster Innovationspreis der Welt®” nominiert worden ist. Der renommierte Award wird seit 1980 alljährlich vom Wirtschaftsclub Rhein-Main und seit 2011 zusammen mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für herausragende technische, wissenschaftliche und geistige Errungenschaften ausgeschrieben. Am 11. Februar werden die Preisträger im Palais Thurn und Taxis in Frankfurt von Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, ausgezeichnet.

Prof. Dr. Martin Winterkorn erhält in Spanien Auszeichnung als Persönlichkeit des Jahres

Mittwoch, Februar 1st, 2012

Prof. Dr. rer. nat. Martin WinterkornMadrid, 01. Februar 2012 – Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, wurde heute in Madrid als Persönlichkeit des Jahres der Automobilindustrie („Protagonista del Motor“) von der spanischen Tageszeitung „El Mundo“ ausgezeichnet. An der Preisverleihung nahm unter anderem José Manuel Soria López, spanischer Minister für Industrie, Tourismus und Handel teil. „El Mundo“, mit einer Auflage von rund 1,3 Millionen Lesern eine der wichtigsten Tageszeitungen Spaniens, ehrt mit diesem Preis seit 2006 Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Automobilindustrie verdient gemacht haben.

Sergio Piccione, stellvertretender Direktor von „El Mundo” und Vize-Präsident der „Car of the Year”-Jury, unterstrich die außergewöhnlichen Leistungen des Volkswagen Vorstandsvorsitzenden: „Mit Weitblick, großer Liebe fürs Detail und vollem persönlichen Einsatz arbeitet Winterkorn mit seinem internationalen Team daran, den Mehrmarkenkonzern Volkswagen an die Spitze der Automobilindustrie zu führen”, sagte Piccione.

„Spanien ist einer der wichtigsten Automobilmärkte Europas und die Heimat unserer Konzerntochter SEAT. Auch und gerade angesichts der derzeit wirtschaftlich schwierigen Situation steht Volkswagen unverändert zu seinem Engagement hier im Land”, sagte Prof. Winterkorn anlässlich der Preisverleihung.

Der Volkswagen Konzern gehört in Spanien zu den umsatzstärksten Unternehmen und ist im Bereich Forschung und Entwicklung größter industrieller Investor. In Summe beschäftigt der Konzern in Spanien rund 19.400 Mitarbeiter. Der Pkw-Marktanteil des Volkswagen Konzerns in Spanien ist im Gesamtjahr 2011 auf 24,7 Prozent angestiegen.

Erster „Woman Experience Day“ für Ingenieurinnen bei Volkswagen – Interessentinnen können sich bis zum 4. März bewerben

Mittwoch, Februar 1st, 2012

Wolfsburg, 01. Februar 2012 – Technische Berufe werden bei Frauen immer beliebter. Deshalb organisiert Volkswagen in diesem Jahr zum ersten Mal den Woman Experience Day. Am 22. und 23. März laden die Frauenförderung und das Personalmarketing von Volkswagen ambitionierte Absolventinnen und Studentinnen der Ingenieurswissenschaften nach Wolfsburg ein, damit sie sich über die Vielfalt und Karrieremöglichkeiten im Unternehmen informieren können.

Mit dem ersten Woman Experience Day spricht Volkswagen gezielt Absolventinnen und weibliche Nachwuchskräfte der Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Mechatronik an. Während der anderthalb Tage bei Volkswagen erhalten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich im Dialog mit erfahrenen Ingenieurinnen und Personalreferenten auszutauschen und dabei alle Facetten der Volkswagen Welt näher kennenzulernen. Neben dem Einblick in die Technische Entwicklung gewinnen die Teilnehmerinnen bei der VIP-Werktour einen Eindruck von den Produktionsprozessen bei Volkswagen. Anschließend können die Ingenieurinnen auf dem Geländeparcours der Autostadt einige Volkswagen Modelle testen. Reise- und Anfahrtskosten der Teilnehmerinnen übernimmt Volkswagen.

Für die Teilnahme am ersten Woman Experience Day können sich Absolventinnen mit maximal drei Jahren Berufserfahrung und Studentinnen ab dem 4. Semester bewerben. Weitergehende Informationen, auch zu Bewerbung und Anmeldung, finden Interessentinnen unter www.woman-experience-day.de.

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