Rückblick. 1993. Győr. Ungarn. Retrospektive.

Kein Smartphone, kein Internet – die Welt drehte sich damals noch etwas langsamer. Ich war acht Jahre alt und spielte noch mit meinen Matchbox-Autos und machte mir wenig Gedanken darüber, wie echte Autos gebaut werden. Laszlo Juhász war 25 Jahre alt und dachte sehr wohl darüber nach. Er hatte gerade sein Maschinenbau-Studium in Magdeburg abgeschlossen und Deutsch gelernt. Jetzt war es für ihn an der Zeit, „die Welt zu erobern“, wie er selbst sagt.

Heute sitzt mir Laszlo Juhász als gereifter, erfahrener Mann gegenüber. Der Leiter der Montage Audi Hungaria hat mehr als 1000 Mitarbeiter unter sich und erzählt mir in perfektem Deutsch, wie er zu Audi kam. „Ich las 1993 die Stellenanzeige von Audi, die gerade eben das Werk in Győr eröffnet hatten und dachte: ‚Die suchen genau mich!‘“, erinnert sich Juhász. Er bewarb sich und erhielt eine Einladung. Nach dem Gespräch war klar: Er will Audi und Audi will ihn – in welcher Funktion jedoch wussten beide noch nicht. Eine perfekte Beziehung befand sich noch in ihrer zarten Blüte. Heute jährt sich diese mit der Silbernen Hochzeit zum 25ten Mal.

Quelle: Audi Blog

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