Im Gegenzug können Start-Ups auch von Audi lernen. „Wir merken in den Gesprächen immer, wie stark die Marke ist“, erklärt Sebastian Schwartze. Dass es die jungen Unternehmen weniger auf Kapital abgesehen haben, gehörte zu den Learnings der Denkwerkstatt. „Prüfzentren, Windkanal oder Erfahrung in Sachen Qualität sind für Start-Ups interessanter. In der gemeinsamen Arbeit steckt der große Mehrwert und die Win-Win-Situation“.
Entsprechend gestaltet sich die Zusammenarbeit: Statt ein Start-Up aufzukaufen, bietet Audi vor allem Kooperationen und Zugang zu betrieblicher Infrastruktur an. Die Experten erhoffen sich davon neue Ideen und Impulse für die Mobilität von morgen, denn sie sehen die Branche vor einem epochalen Umbruch.
Auf die Frage, ob Audi vor Start-Ups und neuen Playern zittern muss, reagiert Schwartze gelassen: „Wir arbeiten bei Audi sehr komplex, was für unsere Autos und Qualitätsansprüche aber notwendig ist. Mit reiner Start-Up-Mentalität ginge das nicht. Was die Audi-Mannschaft täglich leistet ist enorm. Da jetzt noch ein bisschen Gewürz drüberstreuen und an den richtigen Ecken Start-Up werden, dann wird das eine sehr gute Mischung.“

Quelle: Audi Blog

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