Im Zielgelände herrscht dichtes Schneetreiben und auf der Rennstrecke findet gerade die Qualifikation statt. Claudia verschafft sich schon einen ersten Überblick ganz nah am Zielraum. Bei der Qualifikation fahren die Athleten noch einzeln nur gegen die Zeit, später beim Rennen werden sie insgesamt zu viert auf die Strecke gehen. Ich stapfe hinter der Bloggerin durch den tiefen Schnee, die mit einer großen Portion Respekt die Strecke von unten betrachtet. Denn dort wird sie in ein paar Minuten selbst hinunterfahren.

Adrenalin auf der Ski Cross Strecke

Nach der Qualifikation haben die Athleten eine Pause und ich fahre mit Claudia hinauf zum Startbereich. Dort geht es über ein paar Stufen hinauf ins Starthaus. Hier realisiert sie zum ersten Mal so richtig, was es bedeutet, Ski Cross zu fahren. „Von oben sieht es viel steiler aus als von unten! Ich hab absoluten Respekt vor den Fahrern!“ Es gibt vier Schranken nebeneinander, aus denen sich die Fahrer katapultieren, um dann senkrecht nach unten und gleich darauf wieder nach oben über die erste Schanze zu fahren.

Claudias Respekt ist schließlich so groß, dass sie in die Rennstrecke neben den hohen Schanzen einsteigt. Sie schnallt sich ihre Ski an und tastet sie sich langsam voran. Und dann traut sie sich auf den ersten Hügel, lässt die Ski ein wenig laufen und ist bereits vor der nächsten Schanze angekommen. Diese lässt sie wieder aus. Selbst wenn sie es sich zutrauen würde, Vollgas ist für sie wegen der Pistenpräparierung nicht erlaubt. Und dann kommt ihr Adrenalin so richtig in Wallung, als sie vor der ersten richtigen Steilwandkurve steht. Bei dieser ist nicht nur das Gefälle beinahe senkrecht, es ist auch noch inmitten dieser Kurve eine kleine Schanze eingebaut. In Richtung Ziel wird die Strecke ein bisschen entspannter, Claudia gibt wieder ein bisschen Gas und kann die Fahrt sichtlich genießen. Kurz vor dem Ziel steigt sie seitlich aus dem Kurs aus. „Den Ruhm und Applaus will ich ja schließlich den echten Ski Cross Rennläufern gönnen“, sagt sie mit einem Augenzwinkern.

Quelle: Audi Blog

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