Im spannenden Finale setzte sich Julia Görges mit einer starken Leistung 6:4, 7:6 gegen die Dänin Caroline Wozniacki durch. Mit dem fünften WTA-Titel ihrer Karriere verbesserte sie sich in der Weltrangliste auf den 12. Platz. So weit oben stand sie noch nie.

„Ich freue mich, dass ich in Auckland gleich wieder an meine guten Leistungen der letzten Monate anknüpfen konnte. Das macht mich stolz und glücklich“, sagte die 29-Jährige aus Bad Oldesloe. „So ein Sieg kurz vor den Australian Open ist fantastisch. Ich fahre jetzt bestens vorbereitet und mit noch mehr Selbstvertrauen nach Melbourne.“ Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 15. Januar.

Das dritte Finale in Folge

Für Julia Görges war Auckland das dritte Finale in Folge nach Moskau und der WTA Elite Trophy in Zhuhai. Auf dem Weg dorthin brauchte sie viel Geduld. Wegen Dauerregens in der neuseeländischen Metropole, wo sie auch schon 2016 das Endspiel bestritten hat, konnte am Donnerstag und Freitag nicht gespielt werden. Dadurch mussten am Samstag sowohl das Viertel- als auch das Halbfinale ausgetragen werden. Die deutsche Nummer 1 ließ sich durch diese Doppelschicht jedoch nicht aus der Ruhe bringen: Erst besiegte sie die Slowenin Polonia Hercog 6:4, 6:4, danach gewann sie 6:1, 6:4 gegen die Taiwanesin Hsieh Su-Wei.

Julia Görges, WTA, Auckland, 2018, Porsche AG

„Für mich war das gar nicht so außergewöhnlich“, sagte sie. „Ich spiele ja auch Doppel und muss deshalb oft zwei Matches an einem Tag bestreiten. Nur die Anspannung war diesmal etwas größer.“

Im Finale gegen Caroline Wozniacki, gegen die sie 2011 sensationell den Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart gewonnen hat, waren ihr diese Belastungen nicht anzumerken. Sowohl den ersten als auch den zweiten Satz begann sie mit einem Break, spielte danach auf einem konstant hohen Niveau. Als ihre Gegnerin, die Gewinnerin der WTA Finals 2017 und aktuelle Nummer 3 der Welt, im zweiten Durchgang immer stärker wurde, zeigte sich Julia Görges nervenstark und hielt mit druckvollen Schlägen dagegen. Nach 1:30 Minuten verwandelte sie ihren ersten Matchball zum Sieg.

Erfolgreiche erste Turnierwoche

Die erste Turnierwoche des neuen Jahres verlief auch für zwei weitere Porsche-Markenbotschafterinnen erfolgreich: Maria Sharapova erreichte in China bei den Shenzhen Open das Halbfinale. Angelique Kerber stand beim Hopman Cup, dem Nationenturnier im australischen Perth, zusammen mit ihrem Teampartner Alexander Zverev im Finale.

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Quelle: Porsche Newsroom

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