Das diesjährige Veranstaltungsmotto „Marque of Champions“ spielt auf die Legenden an, die Porsche hervorgebracht hat. Zum ersten Mal sind so viele Rennwagen und Fans der Marke Porsche an einem Ort versammelt.

Auf der Gästeliste stehen Namen, welche die Motorsportgeschichte von Porsche mitgeprägt haben: Hurley Haywood, der bislang erfolgreichste US-amerikanische Teilnehmer bei Langstreckenrennen überhaupt; Brian Redman, Mitbegründer der Porsche Rennsport Reunion und Rennfahrer der Extraklasse; Vic Elford, dessen legendäre Saison 1968 sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt; Norbert Singer, leitender Ingenieur sowie bekannt als „Vater des Porsche 962“ und Mann hinter dem Motor des Carrera GT V10; Jacky lckx, sechsmaliger Le-Mans-Sieger. Insgesamt werden mehr als 50 Fahrerlegenden Autogramme geben und sowohl auf als auch neben der Rennstrecke zu sehen sein.

Elf siegreiche Porsche-Rennwagen zum Bestaunen

Das Teilnehmerfeld umfasst ferner zwölf aktuelle Werksfahrer, darunter Patrick Long, Earl Bamber und Timo Bernhard sowie das bei den 24 Stunden von Le Mans in der GTE Pro Serie siegreiche Trio Kévin Estre, Laurens Vanthoor und Michael Christensen.

Andere Helden der RRVI sind natürlich die Rennwagen. Darunter ist der 919 Hybrid Evo, mit dem Timo Bernhard vor kurzem die Nordschleife des Nürburgrings in der Rekordzeit von 5:19,55 Minuten umrundet hat. In einer speziell eingerichteten „Champion Garage“ in der Boxengasse werden elf siegreiche Porsche-Rennwagen zu sehen sein.
 

Porsche 718 RS Spyder 1960




Mit Doppelquerlenker-Hinterradaufhängung und einem größeren Vierzylinder-Flach-Mittelmotor des Typs 547/3 gewann dieser frühe Vorläufer des modernen Boxster im Jahr 1960 bei den 12 Stunden von Sebring das erste große internationale Langstreckenrennen für Porsche. Am Steuer des 718 RS 60 mit der Startnummer 42 saßen Hans Hermann und Olivier Gendebien.

Porsche 953, Rallyefahrzeug der Gruppe B, 1984




Auf dem rauesten Gelände Nord- und Westafrikas holte dieser erste Allrad-Vorläufer des Porsche 959 mit einem Federweg von mehr als 27 Zentimetern, Doppelquerlenkeraufhängung mit Doppelstoßdämpfer vorn und verstärkter Hinterachse mit zusätzlichen Schraubenfedern den ersten Platz in der Automobilklasse der Rallye Paris-Dakar. René Metge sicherte Porsche den ersten Sieg eines Sportwagens bei der Wüstenrallye überhaupt.

Porsche RS Spyder 2008




Im Verlauf von drei Jahren gewann der Porsche RS Spyder in der Klasse LMP2 drei Hersteller-Championate in der American Le Mans Series. Besonders hervorzuheben ist sein Erfolg bei den 12 Stunden von Sebring 2008; es war nach 14 Jahren der erste Sieg eines Autos, das nicht der obersten Prototypenklasse angehörte. Der RS Spyder, benannt als Hommage an den 550 Spyder aus den 1950er Jahren, bildete eine Vorstufe in der Entwicklung des Supersportwagens 918 Spyder und des Hybridrennwagens 919.
 

Vom Übergang aus der traditionsreichen Vergangenheit von Porsche in die (Elektro-) Mobilität der Zukunft künden auf der RRVI der Porsche 356 Roadster „Nr. 1“ und die vollelektrische Konzeptstudie Mission E. Der Roadster wird im Areal „Porsche Paddock Hospitality“, die Konzeptstudie im Areal „Porsche Exclusive Manufaktur“ zu sehen sein. Hinzu kommen mehr als 1.300 Fahrzeuge auf der Ausstellungsfläche des Porsche Club of America und 70 historisch bedeutsame Rennwagen im Zelt „Porsche Heritage“.

Alles in allem werden sich 350 Porsche-Rennwagen vom 356 über den 917 bis hin zum modernen 911 GT in sieben verschiedenen Rennklassen miteinander messen. Gruppeneinteilung und Startzeiten finden sich auf der Website der Rennstrecke WeatherTech Raceway Laguna Seca unter Porsche Rennsport Reunion VI Run Groups.



Tickets

Auskunft über den Erwerb von Eintrittskarten erhalten Sie telefonisch unter 831-242-8200 oder auf der Internetseite www.weathertechraceway.com.



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Quelle: Porsche Newsroom

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