Hands off, brain on!

Audi nennt das eine „bordgestützte Tätigkeit“, die im Unterschied zur Arbeit mit einem Laptop ausdrücklich erlaubt ist. Auf dem Laptop dürfte man sich das gleiche Video dagegen nicht ansehen. Zum einen wäre das im Falle eines Unfalls viel zu gefährlich, wenn der ausgelöste Airbag den Laptop in Richtung des Fahrers katapultiert.

Zum anderen wird dem Fahrer auf dem integrierten Screen auch angezeigt, wenn der AI Staupilot an die Grenzen seiner definierten Betriebsparameter kommt und der Fahrer wieder übernehmen muss.

Simon konnte sich leider nicht sehr lange entspannen, da sich der Stau schnell auflöste und wieder eine Geschwindigkeit über 60 km/h möglich wurde. Bei längeren Stauzeiten können die Fahrer die zusätzliche Fahrzeit aber durchaus sinnvoll nutzen. Sie können beispielsweise E-Mails lesen und schreiben, Nachrichten ansehen oder auch eine SMS tippen – all das also, was man ansonsten aus guten Gründen am Steuer nicht darf.

Auch wenn der Fahrer die Kontrolle im Stau an den AI-Piloten übergeben hat und er die Hände vom Lenker und die Aufmerksamkeit vom Verkehr nehmen kann, heißt das noch nicht, dass er diese Zeit beliebig nutzen darf. Das Prinzip lautet „Hands off, brain on!“ und bedeutet schlicht, dass der Fahrer seine Aufmerksamkeit jederzeit wieder auf den Verkehr zurückbringen kann.

Quelle: Audi Blog

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