„Das Rennen so dominant zu fahren, war großartig. Entscheidend war die Pole-Position und mein guter Start, wo ich mich gegen die 43 Konkurrenten verteidigen konnte“, sagte Preining (A/BWT Lechner Racing). Den zweiten Platz belegte auf der Rennstrecke in der Eifel der Niederländer Jaap van Lagen (Förch Racing). Sein Landsmann Larry ten Voorde (Team Deutsche Post by Project 1) komplettierte das Podium in seinem Porsche 911 GT3 Cup als Dritter.

Zum zweiten Mal nach dem legendären Porsche Carrera World Cup im Jahr 2011 ging der nationale Markenpokal gemeinsam mit dem Porsche Carrera Cup Scandinavia an den Start. 44 Fahrer aus elf Nationen boten den Motorsport-Fans auf den Tribünen enge Zweikämpfe und eine Vielzahl von Überholmanövern. Bei Sonnenschein und Temperaturen von 30 Grad Celsius münzte Preining die Pole-Position in eine Führung um. Der Youngster aus dem österreichischen Linz setzte sich im Verlauf des Rennens immer weiter vom Feld ab. Nach 19 Runden erreichte Preining 5,9 Sekunden vor van Lagen das Ziel. Seinen Pokal erhielt der 20-Jährige auf dem Podium vom ehemaligen Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist. Porsche-Routinier van Lagen ging vom zweiten Platz ins Rennen und gab diese Position über die gesamte Distanz nicht ab. „Mein Plan war es, Thomas Preining beim Start zu überholen. Allerdings bin ich nicht so gut weggekommen und danach war Thomas zu schnell. Am Sonntag werde ich aber nochmal angreifen“, sagte van Lagen.

Erfolgreiche Aufholjagden

Über seine dritte Podiumsplatzierung in dieser Saison jubelte ten Voorde. Der 21-Jährige überquerte 2,8 Sekunden hinter van Lagen die Ziellinie. „Ich habe nach dem Start leider einen Fehler gemacht und zwei Plätze verloren. Im Mittelfeld waren die Abstände aber eng. Ich bin drangeblieben und konnte mir den dritten Rang wieder zurückholen“, sagte ten Voorde. Den vierten Platz sicherte sich Michael Ammermüller (D/BWT Lechner Racing). Von Position neun aus gestartet, konnte sich der Führende der Meisterschaft um fünf Plätze verbessern. Der Schwede Henric Skoog vom Team Raceunion wurde Fünfter.

Eine Aufholjagd gelang Dylan Pereira (L/Lechner Racing): Der 21-Jährige ging von der zwölften Position ins Rennen und beendete den Lauf auf Rang sechs. Damit war Pereira gleichzeitig bester Rookie auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke des Nürburgrings. Als Siebter wurde der Norweger Marius Nakken (MRS GT-Racing) gewertet. Hinter dem 24-Jährigen erreichte Robert Lukas (PL/Förch Racing) Position acht. Den ersten Platz in der Amateur-Klasse belegte Carlos Rivas (L/Black Falcon Team TMD Friction). Jörn Schmidt-Staade (D/Cito Pretiosa) sicherte sich den zweiten Rang vor seinem deutschen Teamkollegen Stefan Rehkopf.


In der Meisterschaft liegt Ammermüller nach fünf Läufen weiterhin auf dem ersten Platz. Der 32-Jährige steht bei zwei Siegen und 103 Punkten. 14 Zähler dahinter folgt Preining. Den dritten Rang belegt ten Voorde. Der Fahrer aus dem niederländischen Boekelo konnte bisher 69 Punkte sammeln.

Auch seinen sechsten Lauf trägt der Porsche Carrera Cup Deutschland gemeinsam mit dem Porsche Carrera Cup Scandinavia aus. Das Rennen auf dem Nürburgring startet am Sonntag um 11.45 Uhr Ortszeit.



Rennergebnis 5. Lauf

1. Thomas Preining (A/BWT Lechner Racing)
2. Jaap van Lagen (NL/Förch Racing)
3. Larry ten Voorde (NL/Team Deutsche Post by Project 1)
4. Michael Ammermüller (D/BWT Lechner Racing)
5. Henric Skoog (S/Raceunion)
6. Dylan Pereira (L/Lechner Racing)
7. Marius Nakken (N/MRS GT-Racing)
8. Robert Lukas (PL/Förch Racing)
9. Toni Wolf (D/Car Collection Motorsport)
10. Lukas Ertl (D/Raceunion)




Punktestand nach 5 von 14 Läufen

Fahrer-Wertung
1. Michael Ammermüller (D/BWT Lechner Racing), 103 Punkte
2. Thomas Preining (A/BWT Lechner Racing), 89 Punkte
3. Larry ten Voorde (NL/Team Deutsche Post by Project 1), 69 Punkte



Ähnliche Artikel

29.07.2018

Den sechsten Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup entschied Porsche-Junior Thomas Preining für sich.

22.07.2018

Dem Briten gelang beim fünften Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup ein souveräner Start-Ziel-Sieg.

29.05.2016

Falken Motorsport wurde bestes Porsche-Team in der Gesamtwertung.

Quelle: Porsche Newsroom

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert