Zwischenbericht 2

Nachdem Richard Lietz (A), Patrick Pilet (F), Frédéric Makowiecki (F) und Nick Tandy (GB) zu Beginn des 24-Stunden-Marathons durch einen Reifenschaden knapp vier Minuten verloren hatten, startete das Quartett eine beeindruckende Aufholjagd. Auch der in der Nacht einsetzende Regen konnte den 500 PS starken Renner nicht stoppen, der sich an der Spitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem Kontrahenten liefert.

Viel Pech hatten die Teamkollegen vom Schwesternauto mit der Startnummer 911. Der zweite von drei für Manthey-Racing startende Porsche 911 GT3 R lag als Pole-Setter beim Eifelklassiker von Beginn an in Führung. In der Nacht kam der Wagen auf einer Ölspur von der Strecke ab und krachte in die Leitplanken. Damit war das bisher so starke und souveräne Rennen von Kévin Estre (F), Romain Dumas (F), Laurens Vanthoor (B) und Earl Bamber (NZ) vorzeitig beendet.

Der Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports (Startnummer 44) hat die Nacht und den Regen gut überstanden und liegt auf Rang neun. Die Besatzung mit Klaus Bachler (D), Sven Müller (D), Martin Ragginger (A) und Dirk Werner (D) hofft auf trockene Bedingungen, um einen Angriff auf die vorderen Plätze starten zu können.

Patrick Pilet (Porsche 911 GT3 R #912), Manthey-Racing: „Durch den Reifenschaden gleich zu Beginn des Rennens haben wir viel Zeit verloren. Aber das Auto läuft sehr gut und deshalb konnten wir uns wieder nach vorn kämpfen. Momentan sieht es gut aus, aber das Rennen ist noch lang und hier am Nürburgring kann alles passieren.“

Nick Tandy (Porsche 911 GT3 R #912), Manthey-Racing: “Die Bedingungen sind extrem schwierig. Wenn der Regen schwächer wird, kann man pushen. Regnet es stark, ist man froh, das Auto auf der Strecke halten zu können. Unser Fahrzeug ist aber bei allen Bedingungen sehr schnell und wir fahren voll auf Sieg. Deshalb sind wir hier.“

Sven Müller (Porsche 911 GT3 R #44), Falken Motorsports: „Es ist bisher ganz gut gelaufen. Wir sind sauber durchgekommen, es gab keine Zwischenfälle oder Kontakte mit anderen Fahrzeugen. Im Regen können wir aber den Speed der Spitzenteams nicht ganz mitgehen. Wir hoffen darauf, dass es trocken wird. Dann werden wir wieder ein paar Plätze gut machen.“

Kévin Estre (Porsche 911 GT3 R #911), Manthey-Racing: „Es war ein starkes Rennen von uns. Wir lagen immer in Führung und haben keinen Fehler gemacht. Am Ende hat Romain überholt, leider war in diesem Abschnitt Öl oder Dreck auf der Strecke. So hat er das Auto verloren. Das war schon sehr hart, aber so ist Rennsport.“

Laurens Vanthoor (Porsche 911 GT3 R #911), Manthey-Racing: „Romain konnte nichts für diesen Unfall. Wir haben in der Wiederholung gesehen, dass da Öl auf der Fahrbahn lag. Dieser Ausfall ist bitter. So eine Chance bei der Pace und dem Vorsprung, den wir hatten, kriegt man vielleicht nur einmal in zehn Jahren.“

Earl Bamber (Porsche 911 GT3 R #911), Manthey-Racing: „Das Team-Manthey hat einen tollen Job gemacht. Die Balance des Autos war perfekt und wir lagen immer vorn. Leider ist dieser Unfall passiert und so haben wir einen möglichen Sieg aus den Händen gegeben haben. Aber das ist eben die Nordschleife. Wir hoffen jetzt, dass es einer der anderen schnellen Porsches hier ganz oben aufs Treppchen schafft.“




Zwischenbericht 1




Beim Langstrecken-Klassiker in der Eifel sind die Porsche 911 GT3 R sehr gut ins Rennen gestartet. Der Porsche 911 GT3 R (Nummer 911) vom Team Manthey-Racing konnte seine Pole-Position mit Startfahrer Kévin Estre (F) verteidigen und führt das Feld nach drei Stunden an. Auch das Schwesternauto mit der Nummer 44 von Falken Motorsports, das als Zweites in den Eifel-Marathon gegangen war, behauptete seinen Startplatz und macht zurzeit die Porsche-Doppelführung perfekt. Der 911 GT3 R (Nummer 17) vom KÜS Team75 Bernhard liegt als Sechster ebenfalls unter den Top Ten.

Das 24-Stunden-Rennen Nürburgring ist eine der größten Motorsportveranstaltungen der Welt mit mehr als 200.000 Zuschauern. Beim Eifelklassiker sind mehr als 500 Fahrer in 148 Autos am Start. Mit 43 Fahrzeugen ist Porsche die am stärksten vertretene Marke bei dem 24-Stunden-Rennen Nürburgring.

Dr. Frank-Steffen Walliser (Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge): „Wir haben eine hektische Startphase erlebt und sehen bei sehr guten Bedingungen ein sehr schnelles Rennen mit der 911 und der 44 auf den ersten beiden Plätzen. Das Fahrzeug mit der Startnummer 912 hatte Pech und hat sich gleich am Anfang einen schleichenden Plattfuß eingefangen. Jetzt geht aber die Aufholjagd los. Alle Autos sind gut und ohne technische Probleme unterwegs, der starke Verkehr erfordert aber viel Konzentration von allen Fahrern.“

Kévin Estre (Porsche 911 GT3 R #911), Manthey-Racing: „Ich hatte einen guten Start und konnte meine Führung behaupten. Wir liegen immer noch vorn, das Auto hat eine tolle Balance und ist daher sehr schnell. Ich bin optimistisch, dass wir unter allen Bedingungen um die Spitze kämpfen können.“

Dirk Werner (Porsche 911 GT3 R #44), Falken Motorsports: „Es war eine tolle Erfahrung, den Start zu fahren, besonders mit so vielen Fans an der Strecke. Wir müssen uns jetzt eingrooven und sauber unsere Runden abspulen. Allerdings ist das Rennen sehr schnell, weshalb wir recht aggressiv fahren müssen.“



Die Porsche-Kundenteams in der SP9-Klasse

Manthey-Racing (Porsche 911 GT3 R #911)
Kévin Estre, Romain Dumas, Laurens Vanthoor, Earl Bamber

Manthey-Racing (Porsche 911 GT3 R #912)
Richard Lietz, Patrick Pilet, Frédéric Makowiecki, Nick Tandy

Manthey-Racing (Porsche 911 GT3 R #12)
Otto Klohs, Lars Kern, Dennis Olsen, Philipp Frommenwiler

Frikadelli Racing Team (Porsche 911 GT3 R #30)
Lance David Arnold, Alexander Müller, Wolf Henzler, Matt Campbell

Frikadelli Racing Team (Porsche 911 GT3 R #31)
Norbert Siedler, Marco Seefried, Felipe Fernández Laser, Mathieu Jaminet

KÜS Team75 Bernhard (Porsche 911 GT3 R #17)
Michael Christensen, Matteo Cairoli, André Lotterer, Jörg Bergmeister

Falken Motorsports (Porsche 911 GT3 R #44)
Klaus Bachler, Sven Müller, Martin Ragginger, Dirk Werner

Gigaspeed Team GetSpeed Performance (Porsche 911 GT3 R #2)
Steve Jahns, Marek Böckmann, Lucas Luhr, Jan-Erik Slooten



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Quelle: Porsche Newsroom

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