Das Zwölfstundenrennen bildet den Auftakt der Intercontinental GT Challenge. Porsche unterstützt in dieser attraktiven Rennserie internationale Kundenteams mit Werksfahrern und Ingenieuren beim Einsatz des 911 GT3 R. In Bathurst sind das die Teams Manthey-Racing, Craft Bamboo Racing und Competition Motorsports, die in der Topklasse mit sieben Werkspiloten und einem Young Professional gegen die starke Konkurrenz von Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Lamborghini, McLaren und Mercedes-AMG antreten. Die Intercontinental GT Challenge besteht aus vier Rennen auf vier Kontinenten. Beim Saisonauftakt auf dem australischen Traditionskurs sind in verschiedenen Kategorien 60 Fahrzeuge am Start, darunter elf Porsche der Modelle 911 GT3 R, 911 GT3 Cup und Cayman GT4 Clubsport.

Das Rennen

Eine der Besonderheiten des Rennens auf dem 6,213 Kilometer langen Mount Panorama Circuit ist die Startzeit: Das Feld wird traditionell morgens um 5:45 Uhr bei Dunkelheit auf die Zwölfstundenjagd geschickt. Die landschaftlich reizvoll in den Ausläufern der Blue Mountains  gelegene Berg-und-Tal-Bahn weist 23 Kurven sowie Steigungen von bis zu 16 Prozent auf. Die meiste Zeit des Jahres ist der in den 1930er Jahren als Teil eines Arbeitsbeschaffungsprogramms entstandene Traditionskurs eine öffentliche Straße.

Die Porsche-Fahrer

Sieben Werksfahrer und ein Young Professional sind in Bathurst für Porsche-Kundenteams mit dem 911 GT3 R am Start. Das Cockpit von Manthey-Racing teilen sich Romain Dumas (Frankreich), Dirk Werner (Würzburg) und Frédéric Makowiecki (Frankreich). Sie werden die komplette Saison in der Intercontinental GT Challenge bestreiten. Für Craft Bamboo Racing fahren Earl Bamber (Neuseeland), Le-Mans-Gesamtsieger 2015 und 2017, Kévin Estre (Frankreich) sowie Laurens Vanthoor (Belgien), der diese Rennserie 2016 gewonnen hat. Mit Competition Motorsports stellen sich Patrick Long (USA) und Young Professional Matt Campbell (Australien) der Herausforderung dieses faszinierenden Rennens. Sie haben 2017 die Pro-Am-Klasse gewonnen und den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegt.

Der Porsche 911 GT3 R

Der 911 GT3 R wurde von Porsche für die weltweiten GT3-Serien auf Basis des Seriensportwagens 911 GT3 RS konstruiert. Seine Rennpremiere mit dem hochmodernen Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor mit Direkteinspritzung feierte der Kundensportrenner im Januar 2016 bei den 24 Stunden von Daytona. Seither holte er Siege in zahlreichen internationalen Rennserien, etwa in der IMSA SportsCar Championship, der World Challenge, dem ADAC GT Masters sowie in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der anspruchsvollen Nordschleife.

Die Zeiten

Das 12-Stunden-Rennen in Bathurst startet am Sonntag, 4. Februar, um 05:45 Uhr Ortszeit (Samstag, 19:45 Uhr MEZ). Es ist außerhalb Australiens live im Internet unter www.bathurst12hour.com.au zu sehen.

Stimmen vor dem Rennen

Dr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge: „Die Intercontinental GT Challenge ist eine attraktive Rennserie, die bei Motorsportfans in aller Welt einen hohen Stellenwert genießt. Bei den Rennen dieser Saison unterstützen wir internationale Teams, die den 911 GT3 R einsetzen, mit Werksfahrern und Ingenieuren von Porsche Motorsport. Der Saisonauftakt in Bathurst ist gleich ein erster Höhepunkt und eine sehr komplexe Herausforderung auf einer faszinierenden Rennstrecke. Mit seinen hügeligen Passagen erinnert der Mount Panorama Circuit stark an die Nordschleife und stellt an die Fahrer genauso hohe Anforderungen. Mit dem 911 GT3 R geben wir den Teams ein zuverlässiges und konkurrenzfähiges Auto an die Hand, mit dem sie in Bathurst um den Sieg fahren können.“

Romain Dumas (911 GT3 R  #911): „Dieses Rennen hat mir in meiner Sammlung noch gefehlt. Ich freue mich sehr, dass es dieses Jahr endlich klappt. Die Strecke muss fantastisch sein, wie ich gehört habe, fast wie die Nordschleife des Nürburgrings. Mit dem 911 GT3 R auf diesem Kurs am Mount Panorama zu fahren, macht sicherlich sehr viel Spaß. Da wir in diesem Jahr die komplette Intercontinental GT Challenge bestreiten werden und natürlich um den Titel fahren wollen, ist ein Topergebnis in Bathurst umso wichtiger.“

Matt Campbell (911 GT3 R #12): „Für mich als Australier ist Bathurst natürlich ein absolutes Highlight. Ich freue mich darauf, mit dem 911 GT3 R und meinem alten Team zum Mount Panorama zurückzukehren. Letztes Jahr waren wir sehr gut unterwegs, haben die Pro-Am-Klasse gewonnen und waren Zweiter in der Gesamtwertung. Das war ein schöner Erfolg. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr trotz der noch stärkeren Konkurrenz speziell in unserer Klasse ähnlich gut läuft.“

Weitere Stimmen finden Sie in der Pressemitteilung (siehe Downloads).

Die Intercontinental GT Challenge

Die Intercontinental GT Challenge ist die erste weltweit ausgetragene Rennserie für GT3-Fahrzeuge. Sie wurde 2016 von der SRO Motorsports Group um Stéphane Ratel gegründet. Porsche ist hier nicht mit einem eigenen Werksteam am Start, sondern unterstützt internationale Teams mit Werksfahrern und Ingenieuren aus Weissach beim Einsatz des 911 GT3 R. Im Jahr 2018 stehen vier Rennen auf vier Kontinenten im Kalender.

Die Rennen 2018

04. Februar: Bathurst 12 Hour, Mount Panorama Circuit – Bathurst, Australien

28./29. Juli: 24 Hours of Spa, Circuit Spa-Francorchamps – Spa, Belgien

26. August: Suzuka 10 Hours, Suzuka International Racing Course – Suzuka, Japan

28. Oktober: Mazda Raceway California 8 Hours, Mazda Raceway Laguna Seca – Laguna Seca, USA

Verbrauchsangaben

911 GT3 RS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 12,7 l/100 km; CO2-Emission 296 g/km

Ähnliche Artikel

Starkes Porsche-Aufgebot in Florida
25.01.2018

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Daytona International Speedway feiert Porsche ein ganz besonderes Jubiläum.

Wie der Porsche 956 Rennsporthistorie schrieb
02.01.2018

Die Ingenieure des 956 machten den Porsche zu einem der erfolgreichsten Rennwagen aller Zeiten.

Journalisten testen Rennwagen-Trio
14.09.2017

Pressevertreter haben beim Porsche Motorsport Tracktest den 911 RSR, den 911 GT3 R und den 911 GT3 getestet.

Quelle: Porsche Newsroom

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.