Hagen (ots) – In der kommenden Woche startet die Internationale Automobil Ausstellung (IAA), Europas größte Automesse. Die große Spannung rührt in diesem Jahr weniger daher, welcher Hersteller das pompöseste PS-Modell präsentiert, als vielmehr daher, ob wie vor zwei Jahren eine Bombe platzt. Das Vertrauen vieler Verbraucher ist reichlich erschüttert, klar. Dass aber auch in der Branche selbst darüber spekuliert wird, ist bezeichnend für die Verunsicherung der Branche. Dass bekannte (den Begriff renommiert traut man sich ja kaum noch) Hersteller wie Nissan, Fiat, Mitsubishi, Peugeot, Volvo und andere in diesem Jahr nicht mehr in Frankfurt anrollen, sollte nichts mit Angst vor einem neuen Skandal zu tun haben, eher mit Kosten und Nutzen. Aber ganz sicher scheint ja rund ums Auto heutzutage nichts mehr zu sein. Im Fokus stehen werden Roboter auf vier Rädern, neue Mobilitätskonzepte und die Frage nach den Antrieben der Zukunft. Spannend genug dürfte die IAA also ganz ohne Skandal allemal werden. Es treffen erstmals in großem Stil alte und neue Welt, Automobilhersteller und Zulieferer mit Digitalisierungsexperten wie Google und Facebook zusammen. Beschleunigung und Innovation wird in der Branche nicht mehr allein in PS gemessen.

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