Mit dieser detaillierten Suche unter der Oberfläche findet man einen Störfaktor schneller als früher und kann zum Beispiel Displays besser analysieren. Allerdings reicht die Sichtweise eines Einzelnen zur Interpretation des Befunds oft nicht aus: „Ein Team mit unterschiedlichen Erfahrungen kann in der Schadensanalyse viel mehr erreichen“, betont Schaufler.

Mit dem High-End-Mikroskop schreitet auch die Digitalisierung der Werkstofftechnik weiter fort, doch es verändert sie nicht komplett. „Früher lief es immer gut, aber jetzt läuft es in der Spitze besser, weil man einen anderen Blick erhält“, fasst Schaufler zusammen. Die Rasterelektronenmikroskopie ist und bleibt der Standard, mit der Digitalisierung kommen neue Fragestellungen – aber eben auch präzisere Fehleranalysen im Sub-Mikrometerbereich.

Schaufler ist Bauteilverantwortlicher für den Rumpfmotor. Und dennoch kann er bei der Arbeit mit der Auriga die komplette Bandbreite der Fahrzeugteile untersuchen. Ob Interieur, Exterieur, Fahrwerk oder Motor – das Auto als ganzheitliches Produkt bleibt das Ziel. Und dass jedes der Bauteile am Ende perfekt und fehlerfrei ist, dazu leisten Schaufler und sein Team einen wichtigen Beitrag. Ein Erfolgserlebnis ist dann ein gelöster Fall – ähnlich wie in einem Ermittlungsteam.

Quelle: Audi Blog

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