Berlin (ots) – Felix Weller sieht Rollenwechsel des Autos vom Statussymbol zum Lifestyle-Markenzeichen

Berlin, 5. Dezember 2017 – Der traditionelle Autohandel steht vor einem radikalen Umbruch. Wie der Europa-Chef des US-Autobauers Cadillac, Felix Weber, gegenüber dem Business-/Lifestyle-Magazin ‚Business Punk‘ (Ausgabe 06/2017, EVT 7. Dezember) erklärte, „wird das traditionelle Businessmodell, wie man heute Autos verkauft, aussterben“. Niemand wolle heute mehr in ein Autohaus am Stadtrand gehen, die Leute täten es nur, weil sie es müssten, um das Geschäft abzuschließen. Deshalb liege das Geschäftsmodell der Zukunft darin, den Menschen „Zugang zu Autos zu ermöglichen, anstatt ihnen eines aufzuschwatzen“.

Cadillac gehe laut Weller davon aus, „dass in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine Kundengeneration heranwächst, die sich eher Erfahrungen kaufen will, als ein Auto besitzen möchte“. Dementsprechend erwartet er einen deutlichen Rollenwechsel des Autos in der Gesellschaft: „In der Form, wie wir es heute kennen, wird es das Auto als Statussymbol nur noch in ganz wenigen Ausnahmefällen geben.“ Er persönlich glaube daran, dass „die Marke des Autos künftig zu einem Erkennungsmerkmal für den eigenen Lifestyle wird“. Und dafür müsse man Autos einer bestimmten Marke nicht besitzen, nur fahren. Deshalb würde jetzt in München ein Flatrate-Modell erprobt.

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Joachim Haack,
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