Das empathische Auto

Vukotich: Tatsächlich werden automatisierte Autos gerade Realität. Mit dem neuen Audi A8 bringen wir als erster Hersteller das automatisierte Fahren auf Level drei in Serie. Er verfügt über Staupilot und Parkpilot. KI-Elemente sind aber schon länger im Einsatz – etwa im Audi A4 und im Q7. Diesen Weg gehen wir weiter und arbeiten Schritt für Schritt auf höhere Automatisierungsstufen zu.

Sophia: Beeindruckend. Stau und Stadtverkehr sind für viele Menschen anstrengend und zeitraubend. Wie funktioniert es, dass sich die Autos orientieren können und keinen Unfall bauen?

Vukotich: Die Voraussetzung für den Einsatz des Staupiloten im Audi A8 ist die hochdetaillierte Erfassung der Umwelt durch das Auto. Dafür erhält es ein umfangreiches Set an Sensoren, insgesamt sind es 24 Stück. Erstmals im Automotive-Bereich setzen wir einen Laserscanner ein. Die Daten des Laserscanners und aller anderen Systeme laufen im zentralen Fahrerassistenzsteuergerät, kurz zFAS, zusammen. Der Tablet-große Rechner bereitet die Signale permanent auf und erstellt aus ihnen ein Abbild der Fahrzeugumgebung. Das System managt Anfahren, Beschleunigen, Lenken und Bremsen, ohne dass es der Fahrer dabei dauerhaft überwachen muss. Er kann im Stau die Hände vom Lenkrad nehmen und sich entspannen.

Sophia: Respekt, das klingt schon sehr nach Zukunft. Kann Künstliche Intelligenz in Autos auch Empathie entwickeln?

Quelle: Audi Blog

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